Gemeinsame Pflanzaktionen 2019

 

Mit Kindern und der Jägerschaft Gera zur gemeinsamen Pflanzaktion im Wald

 

Sturm, Dürre und Borkenkäfer verursachten in weiten Teilen Mitteldeutschlands und auch in den Wäldern der Jägerschaft Gera enorme Schäden an den Waldbeständen. Unterstützt durch eine großzügige Spende von BAUHAUS und Logoclic mit 70.000 neuen Bäumen werden im Bereich Gera, Kraftsdorf, Bad Köstritz und Münchenbernsdorf mit der örtlichen FBG“ Saar- und Erlbachtal“ mehrere Pflanzaktionen durchgeführt.

Seite an Seite mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen und PEFC-Thüringen fand am 14.November 2019 eine große Pflanzaktion mit 80 Schülern der Geraer Schüler im Stadtwald Gera statt.

Am 23.November setzt die Jägerschaft Gera ein Zeichen mit einer gemeinschaftlichen Pflanzaktion im Wald der Kirchgemeinde Bad Köstritz. Es pflanzen 50 fleißige Helfer der Kirchgemeinde Rüdersdorf und Bad Köstritz , die örtlichen Pfarrer mit dem Jungjägerlehrgang der Jägerschaft Gera und aktiven Jägern im stark geschädigtem Fichtenwald 500 Stück Bergahorn und 100 Stück Weißtanne für einen zukünftigen Mischwald. Die Pflanzaktionen klingen mit einer Stärkung am Rost, gesponsert durch die Jägerschaft Gera und Hörnerklang aus. Hochachtung vor den ehrenamtlichen Mitgliedern, welche ihre Zeit opfern, um den Kindern einen erlebnisreichen Vormittag in der Natur zu ermöglichen und ihnen Wald und Jagd näher zu bringen! Viele Kinder hören hier das erste Mal die Töne unserer Jagdsignale!


Weidmannsheil Sabine Schleicher


An einem sonnigen Novembertag

zieh'n wir hinaus, wohl in den Wald

Der Morgenfrost ist aufgetaut

die Nacht war ziemlich kalt

Nun stellt die Frage sich, was wird uns dieser Tag wohl bringen

gemeinsam wollen wir, mit jugendlicher Kraft, so zahlreich, wie nur irgendwie, die junge Bäume in den Boden bringen.

Gut aufgestellt, gewiesen und geführt von des Försters Hand, legen wir los.

Ab in die Reihe! und versuchen mit Verstand

ein jedes Pflänzlein einzubringen, auf das es gut gedeihe!

Doch jung sind wir und im Elan verliert sich auch schon mal die Reihe.

Egal! , Vergiss!! dies Wort! am heut'gen Tag. Beim heut' und hier ist nichts egal! Reihe halten, Reihe halten! Das ist des Försters Weisung!

Warum?

Ein jeder Baum braucht seinen Platz, und könn' wir's heut auch noch nicht sehen, in 100 Jahr, schon lange sind wir nicht mehr da, so werden unsere Enkel sehen, was wir an diesem wunderschönen Tag für uns'ren Wald getan.

-Das- müssen wir verstehen!

Damit jedoch das auch geschieht, gilt es das Maß zu halten,

für die Natur, für unsere Welt, für unseren Wald, das uns're Leben zu gestalten.

Was für ein Tag, es ein wichtig' Tag in uns'rem Walde!

Wir haben es getan.

Nun gilt es: Hoffen! Hoffen! auf das das Heut' zum Morgen werde.

Wir haben uns dafür bemüht, in unserem kleinen Wald, auf uns'rem kleinen Stückchen Erde.

Die Förster und die Jäger werden stets mit wachsam' Auge darauf schauen,

nicht alle Bäume werden hier entstehen, das ist Natur, so ist Sie ebend,

doch sollten wir auf Hoffnung bauen

und können heute aufrecht heimwärts gehen.

Was für ein Tag, des Jagdhorn's Schall, er ist verklungen, die letzte Gluht des Feuers liegt ganz leis' da nieder.

Was für ein Tag, ein wichtig' Tag in uns'rem Wald

denn

Ich bin der Wald

Ich bin uralt

Ich hege den Hirsch

Ich hege das Reh

Ich schütz Euch vor Sturm

Ich schütz Euch vor Schnee

Ich wehre dem Frost

Ich wahr' Euch die Quelle

Ich hüte die Scholle

Bin immer zur Stelle

Ich bau Euch das Haus

Ich heiz' Euch den Herd

Drum ihr Menschen

HALTET MICH WERT!

Der Mann vom Rost der Jägerschaft Gera e.V

Weidmannsheil und immer wieder gern!

 

 

Gemeinsame Pflanzaktion der Gemeinde Kraftsdorf mit der Jägerschaft Gera für einen  gesunden, artenreichen Eichenwald

 

Begonnen hat alles mit einer Spende von 70000 Bäumen für die Forstbetriebsgemeinschaft „Saar- und Erlbachtal“ und die Stadt Gera ,basierend auf der Aktion „Wunschwald“ von BAUHAUS und LOGOCLICE, als Laminateigenmarke von BAUHAUS, wonach beim Verkauf von zwei Paketen LOGOCLICE (ca. 5 qm) ein Baum gespendet wird.

In Kooperation mit PEFC wurden geeignete PEFC-zertifizierte Flächen zur Neuwaldbildung und zum Waldumbau von Fichtenreinbeständen in Mischbestände, die gegenüber Sturm und Schädlingen weniger anfällig sind, ausgewählt. Mit der Einbringung von Eichen, Buchen, Ahorn, und auch Weißtannen soll die Vielfalt und die Stabilität der jeweiligen Wälder erhöht werden. So entstehen artenreiche Mischwälder, die vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten dauerhaft einen Lebensraum bieten.

Dankbar haben die Revierförster Ronald Felgner von der Stadt Gera und Sabine Schleicher vom Thüringer Forstamt Jena- Holzland diese Spende aufgenommen und begonnen diese umzusetzen, um den vom Sturm,-Schneebruch- und Borkenkäferkatastrophen gebeutelten Wald um Gera, Münchenbernsdorf und Kraftsdorf ein bisschen stabiler für die Zukunft zu gestalten.

Nachdem in der die Stadt Gera am 10. April 2019 die erste gemeinsame Baumpflanzaktion von PEFC Deutschland, BAUHAUS und LOGOCLIC stattfand, überlegte die Gemeinde Kraftsdorf gemeinsam mit der Jägerschaft Gera nicht lange und so fand kurzfristig am Samstag, den 13. April 2019 eine Pflanzaktion in Kraftsdorf statt. Hier wurden mit 20 aktiven Jägern  und Mitarbeitern der Gemeinde Kraftsdorf in 3 Stunden 2000 Eichenpflanzen in den Boden gebracht. Auch der Bürgermeister Herr Becker packte kräftig mit zu. Leichte Schneeschauer spornten alle Aktiven nur noch mehr an, und so mancher ältere Mitwirkende erinnerte sich an gemeinsame Pflanzaktionen die es bereits vor der Wende gab. So konnte mit den bereits vorhandenen Wildkirschen, Ahorn und Hainbuchen ein 1 Hektar großer Laubwald neu angepflanzt werden.

Als Dankeschön hatte die Gemeinde Kraftsdorf mit Ronny Kraft einen Imbiss mit Bratwurst und Getränken organisiert. Dabei wurde noch ein bisschen gefachsimpelt, bevor alle zufrieden und mit dem einen oder anderem Muskelkater den Weg nach Hause antraten.

Diese Pflanzaktion soll der Anfang für eine intensivere Zusammenarbeit von Jägern und Grundstückseigentümern, sowie Waldbesitzern und Kommunen werden.  Alle gemeinsam verbindet die Nutzung der Wälder zur Erholung, Holznutzung und Jagd.

Im Herbst wird es weitere gemeinsame Arbeitseinsätze im Wald geben, um die gesponserten Pflanzen zur Grundlage von vielen artenreichen Wäldern werden zu lassen.

"Jagdhorn ... mal anders"

"Jagdhorn ... mal anders"

 

 


Horido zusammen!

Die Zeit der großen Jagden ist im vollen Gange. Eine Jagd jagt sozusagen die Andere und obgleich das Jagdhorn als unser Verständigungsinstrument dabei eine, dem Brauchtum entsprechende, wichtige Rolle spielt und die Termine eng gefasst sind, haben wir, die JHG der JS Gera, uns auch in diesem Jahr wieder die Zeit genommen, um im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der JS Gera, den herzlichen Einladungen der Seniorenwohnanlagen nachzukommen. Da die meisten von uns berufstätig sind, ist es schwierig, immer die gesamte Formation auf die Beine zu stellen bzw. ans Horn zu bringen.

Dennoch haben wir es geschafft, in kleineren Gruppen, diese Termine wahrzunehmen und die Senioren, mit einer Mischung aus Jagdsignalen, Jagd- und Hunde- Fanfaren, Erläuterungen zur Jagd im Ganzen, wie auch im Einzelnen mit auf eine kleine musikalische Jagd mitzunehmen. Begleitet von unseren treuen Vierbeinern ist das für die Senioren immer ein abwechslungsreicher und nachhaltiger Moment in Ihrem Tagesablauf. In diesem Zusammenhang konnten natürlich auch eine Vielzahl von gestellten Fragen zum Thema Jagd, dem Jagdhorn und den Jagdhunden durch uns beantwortet werden, sei es in der großen Runde oder im persönlichen Gespräch.
Und wenn wenn man dann erfährt , dass sich die Senioren, ihre Angehörigen und die Mitarbeiter nach Wochen immer noch über die Jäger mit ihren Jagdhörnern unterhalten, dann wird einem warm ums Herz und man erkennt, etwas
richtiges getan zu haben.

Wir sagen Dankeschön für die Einladungen und "immer wieder gern" zum "Jagdhorn mal anders"
Weidmannsheil!

JHG der JS Gera

Brauchbarkeitsprüfung 2019

 


 

 

Am 28.09.2019 fand die diesjährige Brauchbarkeitsprüfung der Jägerschaft Gera e.V. im Bereich des Forstamtes Jena- Holzland Revier Wolfersdorf statt. Die Stöberprüfung wurde im Schwarzwildgatter Stadtroda durchgeführt. Hierzu haben sich 4 Gespanne angemeldet. 3 Gespanne konnten den Prüfungsanforderungen gerecht werden und mit einem brauchbaren Jagdhund nach Hause fahren. Folgende Jagdhunde haben die Brauchbarkeitsprüfung bestanden:

  • Addy von Aga, RTF. Andre Prill, Gera Gehorsam, Stöberarbeit
  • Einar II vom Rastenberg, DDF. Karsten Völkel, Gernewitz Gehorsam, Stöberarbeit
  • Carlo vom Steinfelsen, RTF. Peter Grille, Berga Gehorsam, Stöberarbeit


Ein herzliches Weidmannsdank dem Thüringer Forstamt Jena- Holzland mit dem Revier Wolfersdorf für die Bereitstellung des Prüfungsgebietes. Einen Dank an Volker Töpel für die erstklassige Versorgung im Schwarzwildgatter mit Gebratenem vom Rost, sowie den Richtern und Helfern die zuverlässig wie immer zur Stellewaren. Ein ganz herzliches Dankeschön an Kai- Uwe Titta, Tiernahrung und Bedarfsartikel aus Jena für die gesponserten Preise und den Vortrag über die artgerechte Ernährung unserer Jagdhunde für unsere Jungjägerausbildung! Der Höhepunkt der Prüfung war die erstklassige musikalische Begleitung der Prüfung durchdie Bläsergruppe der Jägerschaft Gera über den ganzen Prüfungstag. Am Ende gab es für diebestandenen Jagdhunderassen die Hegewaldfanfare und die Teckel Fanfare. Der Jungjägerlehrgang der Jägerschaft verfolgte interessiert die gesamte Prüfung und konnteeinen ersten Einblick in das Jagdhundewesen bekommen.

Weidmannsheil!

Sabine Schleicher

Prüfungsleiterin

Ausbildungsbeginn 2019

     

Am Sonntag, den 11.08.2019 wurde an der Jagdhütte der JS Gera der

Ausbildungslehrgang 2019/2020 der Jagdschule der Jägerschaft Gera

feierlich eröffnet.

Auch in diesem Jahr kann sich die Jagdschule über 12 neue Eleven freuen,

die sich zum Ziel gesetzt haben, das Handwerk der „Grünen Zunft“ zu

erlernen, die Ausbildung dazu erfolgreich zu absolvieren, um dann die Reihen

unserer Jägerschaft, als weidgerechte Jäger zu stärken.

Die „Frischlinge“ wurden durch den Vorsitzenden unserer Jägerschaft und

Leiter der Jagdschule Thomas Widling zusammen mit der Jagdhorrngruppe 

brauchtumsgerecht begrüßt.

Anschließend ging es dann zur „1.Stunde“, welche die Vorstellung des

Lehrstuhles, das erste gemeinsame Kennenlernen, die Einweisung über den

Ausbildungsablauf und natürlich die Übergabe der bereitgestellten Lehrmittel

beinhaltete.

Vollgepackt mit jeder Menge Informationen, riefen die Jagdhörner dann

- Zum Essen -.

Und so hatte bei herrlichstem Sonnenschein, einer deftigen

Wildschweinwurst, kühlen Getränken und guten Gesprächen die

„Jagdschuleinführung“ ihren Ausklang in geselliger Runde.

Wir wünschen unseren Eleven für ihre Ausbildung ein kräftig Weidmannsheil.