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Aktuelle Info´s

 

 

Neue Ausschreibungen für die Verbandsschweißprüfung am 30.05.2021 und die Brauchbarkeitsprüfung am 11.09.2021 (komplette Ausschreibungen im Bereich Jagdhunde)

 

Unser neuen Termine für das Jahr 2021 sind da (durch Covid 19 können sich Anderungen ergeben)

 

 


Neues zur Corona Verschärfung

Mit der gestrigen Veröffentlichung im Internet und in den Medien gilt ab heute (15. Dezember) die „Dritte Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-VoV-2"

 

Nach § 3 Absatz 3 Nr. 3 sind weiterhin „die erforderliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen einschließlich erforderlicher Jagdausübung“ von den Kontaktbeschränkungen nach den Absätzen 1 und 1a des § 3 ausgenommen. Hier hat sich also nichts geändert. Hygiene- und Abstandsregeln gelten selbstverständlich unverändert weiter.

 

Nach § 3b Absatz 2 Nr. 10 ist „die Jagd zur Vorbeugung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest“ von der nächtlichen Ausgangssperre ausgenommen. Der nächtlichen Jagd auf Schwarzwild steht also verordnungsseitig nichts entgegen.


Neues von der ASP in Thüringen

 

 

NEWSLETTER

 

des Schwarzwild-Kompetenzzentrum Thüringen – Nr. 1/2021

 

Aktueller Sachstand zum ASP-Geschehen in Deutschland Das Jahr 2020 ist vergangen. Stand dieses ganz im Zeichen der Virusinfektionen und der daraus resultierenden Folgen, werden uns Covid-19 sowie die Afrikanische Schweinepest (ASP) auch im Jahr 2021 weiter intensiv beschäftigen. Inzwischen sind mehr als

100 Tage seit dem Ausbruch der ASP in Deutschland vorüber. Die in  Brandenburg  zuständigen  Stellen  melden  erste  Erfolge  im Kampf gegen die Ausbreitung der Tierseuche. Um ein Verbreiten der Wildschweine und damit potenzieller Infektionsketten zu unterbrechen, wurden bereits mehr als 300 Kilometer fester Zaun gebaut. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Zäune mut- willig beschädigt. Zuletzt wurde der Zaun im Landkreis Görlitz in Sachsen auf einer Länge von 400 Metern zerstört. Insgesamt wur- den in Deutschland bislang 480 Fälle durch das Nationale Refe- renzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), bestätigt. Der Ver- dacht auf einen ASP Fall in Potsdam Groß Glienicke wurde durch das FLI nicht bestätigt. In Brandenburg sind somit 463 verendete Wildscheine gemeldet wurden, 28 davon im Landkreis Spree- Neiße. Dort wurde am 10. September der erste Fall in Deutsch- land entdeckt. Am 31. Oktober erfolgte der Nachweis schließlich auch in Sachsen. Hier sind bisher 17 Tiere gemeldet worden. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind weiterhin frei von der Tierseuche. Der erste Nachweis in Sachsen sowie im brandenbur- gischen Landkreis Märkisch-Oderland erfolgte an erlegten Tieren, die äußerlich keine Symptome einer Erkrankung aufwiesen. Dies verdeutlicht, dass dem Wissen um Veränderungen der Organe und äußerlich erkennbare Symptome einer ASP-Infektion eine besondere Bedeutung zukommt. Die Früherkennung der Seuche stellt einen wichtigen Baustein in der Bekämpfung der Afrikani- schen Schweinepest dar!

 

Früherkennung der ASP

Die Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) steht und fällt mit der Untersuchung tot aufgefundener Wildschweine. Durch einen Eintrag der ASP kommt es in allen Altersklassen zum vermehrten Auftreten von Fallwild, da über 90 Prozent der infi- zierten Tiere an der Seuche sterben. Da sich nicht alle Wild- schweine eines Gebiets infizieren müssen, können im Seuchenge- biet verbliebene Tiere zu einem späteren Zeitpunkt erkranken. Sämtliches Fallwild muss daher zeitnah gefunden, gemeldet, un- tersucht und vor allem aus der Natur entfernt werden. Alle Bür- ger, insbesondere Jäger und Landwirte, sind aufgefordert, jedes verendet gefundene Wildschwein unter möglichst genauer Anga- be der Fundstelle unverzüglich beim  örtlich  zuständigen  Veteri- näramt oder der zuständigen Rettungsleitstelle zu melden. Dieses wird eine Untersuchung auf ASP und die unschädliche Entsorgung des Kadavers veranlassen. Die Meldung sollte im Regelfall durch einen Anruf erfolgen. Für die Meldung von Fallwild wird eine Aufwandsentschädigung von bis zu 75 Euro je Stück Schwarzwild gewährt! Telefonnummern zu den zuständigen Stellen finden Sie auch im 3. Newsletter des SKT aus dem Jahr 2020 (https://schwarzwild-kompetenzzentrum.de/infothek). Neben der Meldung von möglicherweise infizierten Tieren, kommt dem Wis- sen um äußerlich erkennbare Symptome einer ASP-Infektion und

 

der Veränderungen der inneren Organe eine besondere Bedeutung zu. Viele Merkmale sind mit dem bloßen Auge erkennbar und ha- ben hinsichtlich der Früherkennung der ASP eine hohe Aussage- kraft. Die Tiere werden im Verlauf der Erkrankung zunehmend teilnahmslos,  desorientiert  und  bekommen  Atemnot.  Vor  dem Verenden können sie Krampfanfälle zeigen und aus den Körperöff- nungen bluten. Die Ansprache der äußeren Symptome wird sich auf der Einzeljagd leichter realisieren lassen, als auf einer Bewe- gungsjagd.  Aber  auch  die  Veränderungen  an  inneren  Organen geben einen Hinweis auf die Erkrankung. Am erlegten Stück wer- den insbesondere Veränderungen der Lymphknoten, der Lungen, der Nieren und z.T. der Milz deutlich. Auffällig sind Lungenblutun- gen, Schaum in der Lunge oder Luftröhre sowie Einblutungen in die Nieren oder den Magen-Leberbereich. Auch Einblutungen in die Milz und andere Organe wie die Harnblase oder den Darmbereich sind möglich. Bilder und weiterführende Informationen sind auf der Homepage des Friedrich-Loeffler-Instituts oder unter dem Link: (https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openag rar_derivate_00016547/ASP_Bilder_Schwarzwild.pdf)      abrufbar. Sollten  entsprechende  Verhaltensweisen  später  erlegter  Wild- schweine oder Veränderungen an den Organen festgestellt wer- den, ist der Verdacht den zuständigen Veterinärbehörden zu mel- den, um eine Untersuchung veranlassen zu können.

 

Schulungen zur Jagdmethode Schwarzwildfang

Bereits in einer vorherigen Ausgabe des Newsletters wurde auf die anstehenden Schulungen zur Jagdmethode Schwarzwildfang hin- gewiesen. Der sach- und tierschutzgerechte Einsatz von Schwarz- wildfängen erfordert spezifische Sachkenntnisse sowie eine inten- sive Betreuung der Fanganlagen. Zur Erlangung der Sachkenntnisse und weiterführender Informationen zum Thema, werden nun separate Schulungsveranstaltungen angeboten. Die ganztätigen Lehrgänge beschäftigen sich mit theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Fangjagd auf Schwarzwild. Erprobte Fangmetho- den und -geräte sollen den Teilnehmern vorgestellt werden. Un- terschiedliche Schwarzwildfänge, sowie Vor- und Nachteile der Konstruktionen werden erläutert. Außerdem werden fernelektro- nische Auslösemechanismen vorgestellt, die die Fangjagd deutlich effizienter machen. Neben der theoretischen Betrachtung der Jagdmethode, steht die praktische Anwendung der Fänge im Mit- telpunkt. In der Gruppe wird die Standortwahl sowie der Aufbau eines Korrals im Gelände erprobt. Die Seminare finden im Forstamt Sonneberg statt. Angeleitet werden diese von Forstamtsleiter Roland Kaiser und Berufsjäger Jürgen Schmidt, die umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit der Methode sammeln konnten. Die Lehrgänge sollen ab Februar starten, insofern die Corona- Bestimmungen dies erlauben. Die ersten Termine sind für den 26. Februar, 12. + 26. März und 9. April geplant. Anmeldungen zu den Terminen werden ab sofort beim Schwarzwild-Kompetenzzentrum Thüringen entgegengenommen.

Der Lebendfang von Wildschweinen ist eine störungsarme Jagdme- thode. Sie kann einen relevanten Beitrag zum Schwarzwildma- nagement, zur Verringerung hoher Schwarzwildbestände und zur Seuchenprävention leisten.

 

www.schwarzwild-kompetenzzentrum.de

Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt – andreasDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!e – 0361/26253-600

 


Hier ein schöner Beitrag zur Bewegungsjagd auf Schwarzwild.

 https://youtu.be/XFM9I9t-Lew

 


Neue Schießausbilder in der Jägerschaft geschult.

weitere Infos in der Rubrik Ausbildung 2020

 

 

Erfolgreiche Durchführung unserer Brauchbarkeitsprüfung

weitere Infos in der Rubrik Hundeausbildung

 

 

Erstes Drückjagdseminar der Jungen Jäger Gera

weitere Infos in der Rubrik LJV Initiative "Junge Jäger Thüringen"

 


 

Bitte Beachten: In der Fachzeitschrift "Unsere Jagd" Ausgabe 10/2020 kann es zu einer Falschdeutung von dem Einsatz der Vorsatzgeräte kommen!

Das Thüringer Jagdgesetz sagt aus: Der Einsatz von Vorsatzgeräten ist für die beobachtung erlaubt. Es darf nicht damit geschossen werden

 

 


 

Auf, auf zum grünen Abitur

 

Am Samstag, den 16.08.20 haben wir unsere neuen Jagdscheinanwärter mit dem Klang der Jagdhörner feierlich begrüßt.

 

 (Unser Hermi muss den Kurs nicht nochmal wiederholen, er leitet die Horngruppe an.)

 

 


 

Liebe Hundeführer, lasst eurem besten Jagdhelfer was gutes Zukommen. Schau bei Titta-Tiernahrung vorbei uns sichert euch den Jägerschaftsrabatt.

Mehr Infos unter der Rubrik: Jagdhunde-Angebot Titta

 

 

 

 

Horrido und Weidmannsheil 

Euer Vorstand

 

 

 

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 Letzte Aktualisierung der Seite
15.02.2021