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Aktuelle Info´s

 

Neues zur Corona Verschärfung

Mit der gestrigen Veröffentlichung im Internet und in den Medien gilt ab heute (15. Dezember) die „Dritte Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-VoV-2"

 

Nach § 3 Absatz 3 Nr. 3 sind weiterhin „die erforderliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen einschließlich erforderlicher Jagdausübung“ von den Kontaktbeschränkungen nach den Absätzen 1 und 1a des § 3 ausgenommen. Hier hat sich also nichts geändert. Hygiene- und Abstandsregeln gelten selbstverständlich unverändert weiter.

 

Nach § 3b Absatz 2 Nr. 10 ist „die Jagd zur Vorbeugung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest“ von der nächtlichen Ausgangssperre ausgenommen. Der nächtlichen Jagd auf Schwarzwild steht also verordnungsseitig nichts entgegen.


Neues von der ASP in Thüringen

 

 

NEWSLETTER

 

des Schwarzwild-Kompetenzzentrum Thüringen – Nr. 1/2021

 

Aktueller Sachstand zum ASP-Geschehen in Deutschland Das Jahr 2020 ist vergangen. Stand dieses ganz im Zeichen der Virusinfektionen und der daraus resultierenden Folgen, werden uns Covid-19 sowie die Afrikanische Schweinepest (ASP) auch im Jahr 2021 weiter intensiv beschäftigen. Inzwischen sind mehr als

100 Tage seit dem Ausbruch der ASP in Deutschland vorüber. Die in  Brandenburg  zuständigen  Stellen  melden  erste  Erfolge  im Kampf gegen die Ausbreitung der Tierseuche. Um ein Verbreiten der Wildschweine und damit potenzieller Infektionsketten zu unterbrechen, wurden bereits mehr als 300 Kilometer fester Zaun gebaut. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Zäune mut- willig beschädigt. Zuletzt wurde der Zaun im Landkreis Görlitz in Sachsen auf einer Länge von 400 Metern zerstört. Insgesamt wur- den in Deutschland bislang 480 Fälle durch das Nationale Refe- renzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), bestätigt. Der Ver- dacht auf einen ASP Fall in Potsdam Groß Glienicke wurde durch das FLI nicht bestätigt. In Brandenburg sind somit 463 verendete Wildscheine gemeldet wurden, 28 davon im Landkreis Spree- Neiße. Dort wurde am 10. September der erste Fall in Deutsch- land entdeckt. Am 31. Oktober erfolgte der Nachweis schließlich auch in Sachsen. Hier sind bisher 17 Tiere gemeldet worden. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind weiterhin frei von der Tierseuche. Der erste Nachweis in Sachsen sowie im brandenbur- gischen Landkreis Märkisch-Oderland erfolgte an erlegten Tieren, die äußerlich keine Symptome einer Erkrankung aufwiesen. Dies verdeutlicht, dass dem Wissen um Veränderungen der Organe und äußerlich erkennbare Symptome einer ASP-Infektion eine besondere Bedeutung zukommt. Die Früherkennung der Seuche stellt einen wichtigen Baustein in der Bekämpfung der Afrikani- schen Schweinepest dar!

 

Früherkennung der ASP

Die Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) steht und fällt mit der Untersuchung tot aufgefundener Wildschweine. Durch einen Eintrag der ASP kommt es in allen Altersklassen zum vermehrten Auftreten von Fallwild, da über 90 Prozent der infi- zierten Tiere an der Seuche sterben. Da sich nicht alle Wild- schweine eines Gebiets infizieren müssen, können im Seuchenge- biet verbliebene Tiere zu einem späteren Zeitpunkt erkranken. Sämtliches Fallwild muss daher zeitnah gefunden, gemeldet, un- tersucht und vor allem aus der Natur entfernt werden. Alle Bür- ger, insbesondere Jäger und Landwirte, sind aufgefordert, jedes verendet gefundene Wildschwein unter möglichst genauer Anga- be der Fundstelle unverzüglich beim  örtlich  zuständigen  Veteri- näramt oder der zuständigen Rettungsleitstelle zu melden. Dieses wird eine Untersuchung auf ASP und die unschädliche Entsorgung des Kadavers veranlassen. Die Meldung sollte im Regelfall durch einen Anruf erfolgen. Für die Meldung von Fallwild wird eine Aufwandsentschädigung von bis zu 75 Euro je Stück Schwarzwild gewährt! Telefonnummern zu den zuständigen Stellen finden Sie auch im 3. Newsletter des SKT aus dem Jahr 2020 (https://schwarzwild-kompetenzzentrum.de/infothek). Neben der Meldung von möglicherweise infizierten Tieren, kommt dem Wis- sen um äußerlich erkennbare Symptome einer ASP-Infektion und

 

der Veränderungen der inneren Organe eine besondere Bedeutung zu. Viele Merkmale sind mit dem bloßen Auge erkennbar und ha- ben hinsichtlich der Früherkennung der ASP eine hohe Aussage- kraft. Die Tiere werden im Verlauf der Erkrankung zunehmend teilnahmslos,  desorientiert  und  bekommen  Atemnot.  Vor  dem Verenden können sie Krampfanfälle zeigen und aus den Körperöff- nungen bluten. Die Ansprache der äußeren Symptome wird sich auf der Einzeljagd leichter realisieren lassen, als auf einer Bewe- gungsjagd.  Aber  auch  die  Veränderungen  an  inneren  Organen geben einen Hinweis auf die Erkrankung. Am erlegten Stück wer- den insbesondere Veränderungen der Lymphknoten, der Lungen, der Nieren und z.T. der Milz deutlich. Auffällig sind Lungenblutun- gen, Schaum in der Lunge oder Luftröhre sowie Einblutungen in die Nieren oder den Magen-Leberbereich. Auch Einblutungen in die Milz und andere Organe wie die Harnblase oder den Darmbereich sind möglich. Bilder und weiterführende Informationen sind auf der Homepage des Friedrich-Loeffler-Instituts oder unter dem Link: (https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openag rar_derivate_00016547/ASP_Bilder_Schwarzwild.pdf)      abrufbar. Sollten  entsprechende  Verhaltensweisen  später  erlegter  Wild- schweine oder Veränderungen an den Organen festgestellt wer- den, ist der Verdacht den zuständigen Veterinärbehörden zu mel- den, um eine Untersuchung veranlassen zu können.

 

Schulungen zur Jagdmethode Schwarzwildfang

Bereits in einer vorherigen Ausgabe des Newsletters wurde auf die anstehenden Schulungen zur Jagdmethode Schwarzwildfang hin- gewiesen. Der sach- und tierschutzgerechte Einsatz von Schwarz- wildfängen erfordert spezifische Sachkenntnisse sowie eine inten- sive Betreuung der Fanganlagen. Zur Erlangung der Sachkenntnisse und weiterführender Informationen zum Thema, werden nun separate Schulungsveranstaltungen angeboten. Die ganztätigen Lehrgänge beschäftigen sich mit theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Fangjagd auf Schwarzwild. Erprobte Fangmetho- den und -geräte sollen den Teilnehmern vorgestellt werden. Un- terschiedliche Schwarzwildfänge, sowie Vor- und Nachteile der Konstruktionen werden erläutert. Außerdem werden fernelektro- nische Auslösemechanismen vorgestellt, die die Fangjagd deutlich effizienter machen. Neben der theoretischen Betrachtung der Jagdmethode, steht die praktische Anwendung der Fänge im Mit- telpunkt. In der Gruppe wird die Standortwahl sowie der Aufbau eines Korrals im Gelände erprobt. Die Seminare finden im Forstamt Sonneberg statt. Angeleitet werden diese von Forstamtsleiter Roland Kaiser und Berufsjäger Jürgen Schmidt, die umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit der Methode sammeln konnten. Die Lehrgänge sollen ab Februar starten, insofern die Corona- Bestimmungen dies erlauben. Die ersten Termine sind für den 26. Februar, 12. + 26. März und 9. April geplant. Anmeldungen zu den Terminen werden ab sofort beim Schwarzwild-Kompetenzzentrum Thüringen entgegengenommen.

Der Lebendfang von Wildschweinen ist eine störungsarme Jagdme- thode. Sie kann einen relevanten Beitrag zum Schwarzwildma- nagement, zur Verringerung hoher Schwarzwildbestände und zur Seuchenprävention leisten.

 

www.schwarzwild-kompetenzzentrum.de

Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt – andreasDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!e – 0361/26253-600

 


Hier ein schöner Beitrag zur Bewegungsjagd auf Schwarzwild.

 https://youtu.be/XFM9I9t-Lew

 


Neue Schießausbilder in der Jägerschaft geschult.

weitere Infos in der Rubrik Ausbildung 2020

 

 

Erfolgreiche Durchführung unserer Brauchbarkeitsprüfung

weitere Infos in der Rubrik Hundeausbildung

 

 

Erstes Drückjagdseminar der Jungen Jäger Gera

weitere Infos in der Rubrik LJV Initiative "Junge Jäger Thüringen"

 


 

Bitte Beachten: In der Fachzeitschrift "Unsere Jagd" Ausgabe 10/2020 kann es zu einer Falschdeutung von dem Einsatz der Vorsatzgeräte kommen!

Das Thüringer Jagdgesetz sagt aus: Der Einsatz von Vorsatzgeräten ist für die beobachtung erlaubt. Es darf nicht damit geschossen werden

 

 


 

Auf, auf zum grünen Abitur

 

Am Samstag, den 16.08.20 haben wir unsere neuen Jagdscheinanwärter mit dem Klang der Jagdhörner feierlich begrüßt.

 

 (Unser Hermi muss den Kurs nicht nochmal wiederholen, er leitet die Horngruppe an.)

 

 


 

Auswertung zum jagdlichen Schießen „Keilernadel“

 

Folgende Schützen konnten dieses Jahr die Keilernadel erreichen

 

            Felix Frey                              46 Ringe

            Florian Schützner                   45 Ringe

            Rene Söllner                          44 Ringe

            Torsten Dähn                         43 Ringe

            Stephan Böhl                         43 Ringe

            Andreas Heil                          43 Ringe

            Jörg Schützner                       42 Ringe

            Julian Acker                           41 Ringe

            Beate Söllner                         40 Ringe

            Arvid Knüpfer                        39 Ringe

            Andre Miller                          38 Ringe

            Gottfried Böttger                   37 Ringe

            Manuel Zabel                        37 Ringe

            Jens Kloust                           35 Ringe

            Frank Hermann                     34 Ringe

            Maximilian Knips                   32 Ringe

            Christian Fröhlich                  31 Ringe

 

 

Insgesamt nahmen 43 Weidgenossinen und Weidgenossen am diesjährigem „Keilernadel-Schießen“ teil.

 

Der Vorstand der Jägerschaft wünscht allen erfolgreichen Schützen ein kräftiges Weidmannsheil, sowie einen erfolgreichen Start in die Maisernte- und Drückjagdsaison.

 

 

Weidmannsheil

Felix Frey

Schießobmann

 

 


 

 

 

Auswertung unseres Trainingsschießen am 18.07.

 

Insgesamt waren wir 53 Starter davon haben 22 Personen die Disziplinen als Wertung durchgeschossen.

Hier die Auswertung der 22 Teilnehmer. Es konnte eine maximale Ringzahl von 225 Ringen erreicht werden.

 

Platz1              Domenique Sieler                  206 Ringe      

Platz2              Hans-Joachim Lehmann        184 Ringe

Platz3              Robert Beuse                         165 Ringe

Platz4              Andreas Heil                          164 Ringe

Platz5              Christoph Böttger                 162 Ringe

Platz6              Torsten Dähn                         160 Ringe

Platz7              Harald Frank                          158 Ringe

Platz8              Winfried Schreck                   148 Ringe

Platz9              Reinhardt Thomas                129 Ringe

Platz10            Günter Thomas                     129 Ringe

Platz11            Dietmar Sieler                       127 Ringe

Platz12            Florian Schützner                  127 Ringe

Platz13            Manuel Zabel                        122 Ringe

Platz14            Mirco Neubert                       117 Ringe

Platz15            Lisa-Marie Kramer                 116 Ringe

Platz16            Daniel Kernchen                    115 Ringe

Platz17            Detlef Schmidt                       111 Ringe

Platz18            Diethard  Siebert                   106 Ringe

Platz19            Irena Schreck                         103 Ringe

Platz20            Andre Weiss                          101 Ringe      

Platz21            Matthias Schöppe                 100 Ringe

Platz22            Gottfried Böttger                  95 Ringe

 

 

Bei Punktgleichheit wurde das besser Wurfscheibenergebnis angenommen.

Ich bedanke mich für die Disziplin und für das zahlreiche Erscheinen. Eine kleine Ehrung der Plätze 1-5 wird es zur nächsten Versammlung geben.

Horrido und Weidmannsheil

Felix Frey


 

 

Endlich Geschafft !!

Unsere Jungjäger haben die Prüfung erfolgreich Abgeschlossen.

11 Strahlende Gesichter mit ihren Prüfungszeugnissen. 

 

 


 

 

Liebe Hundeführer, lasst eurem besten Jagdhelfer was gutes Zukommen. Schau bei Titta-Tiernahrung vorbei uns sichert euch den Jägerschaftsrabatt.

Mehr Infos unter der Rubrik: Jagdhunde-Angebot Titta

 

 

 

 

 

 

Horrido und Weidmannsheil 

Euer Vorstand

 

 

 

 

 

 

 

 

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 Letzte Aktualisierung der Seite
15.12.2020